Aktuelles vom Mieterbund

Hände hoch für bezahlbaren Wohnraum

Bundesweiter Mietenstopp-Aktionstag am 08. Oktober

Die Preisspirale kennt nur eine Richtung – nach oben: Nebenkosten, Mieten, alles wird teurer und viele Menschen können sich das Wohnen nicht mehr leisten. Auf die prekäre Situation der Mieterinnen und Mieter macht die Kampagne Mietenstopp bei ihrem bundesweiten Aktionstag am Samstag, den 8. Oktober, aufmerksam. Unter dem Motto „Hände hoch für bezahlbaren Wohnraum“ sind in Städten in ganz Deutschland Aktionen mit der plakativen roten Mietenstopp-Hand geplant.

In über 50 Städten werden am 8. Oktober Aktionen stattfinden. In Darmstadt informiert der MIETERBUND Darmstadt Region Südhessen e.V. gemeinsam mit dem DGB Region Südhessen und dem Wohnraumbündnis Darmstadt von 11 bis 15 Uhr auf dem Luisenplatz über die Auswirkungen der Mietpreisspirale vor dem Hintergrund des aktuellen Mietspiegels und zeigt, wie es besser laufen könnte. Betroffene Mieter können ihre eigenen Erfahrungen einbringen und mitmachen, die ersten von ihnen erhalten eine Mietenstopptasse oder ein Mieterlexikon als Dankeschön.

Mehr als 160 Initiativen, Bündnisse, Verbände und Organisationen aus ganz Deutschland haben sich in der Kampagne „Mietenstopp! Denn dein Zuhause steht auf dem Spiel“ zusammengeschlossen. Ziel der Kampagne: Die Mieten sollen bundesweit für sechs Jahre eingefroren werden. Während der sechs Jahre Atempause müssen dringend nötige Reformen angegangen werden: So braucht es etwa deutlich mehr Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen und ein soziales Bodenrecht – denn immer weiter steigende Bodenpreise führen zu steigenden Mieten. Bund, Länder und Kommunen müssen sich außerdem wieder verstärkt ihrer Verantwortung als Anbieter günstiger, öffentlicher Wohnungen bewusst werden.

Die Kampagne Mietenstopp

Wir sind eine zivilgesellschaftliche, überparteiliche Kampagne, die sich für einen bundesweiten Mietenstopp einsetzt und die immer größer wird. Mit dabei sind unter anderem viele lokale Mieter*innen-Initiativen, der Deutsche Mieterbund, der Paritätische, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Arbeiterwohlfahrt. Unsere Aktivist*innen sind über ganz Deutschland verteilt – zusammen kämpfen wir für alle Mieterinnen und Mieter. Mehr Informationen und alle Forderungen gibt’s auf www.mietenstopp.de.