Für Studierende ist die Wohnungssuche besonders herausfordernd. Zum einen, weil sie sich oft in einer neuen Stadt zurechtfinden müssen und somit wenig Unterstützung bei der Wohnungssuche erhalten. Zum anderen, weil ihre Zahlungsfähigkeit und Bonität meist schlechter sind als die ihrer Mitkonkurrenten. Laut MLP Studentenwohnreport 2025 lag auch im vergangenen Jahr in allen 38 untersuchten Hochschulstandorten die Preissteigerung oberhalb der Inflation. Besonders betroffen sind die für Studierende typischen Wohnformen wie kleine Wohnungen, WG-Zimmer und möblierte Wohnungen auf Zeit. In Frankfurt müssen Studierende mittlerweile mehr als 700 Euro für eine 30-Quadratmeter-Wohnung aufbringen, in München sogar rund 840 Euro. Überschreiten die Mietkosten 40 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens, gelten Haushalte als finanziell überlastet. Im Jahr 2024 waren davon knapp zwei Drittel der Studierenden mit eigenem Haushalt betroffen.
Schon zu Beginn des Wintersemesters erklärte Katharina Rummenhöller, Vorstandsmitglied des freien zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. „Wir wissen, dass immer höhere Wohnkostenzuschüsse nur Symptombekämpfung sind. Die Bundesregierung muss deshalb endlich Maßnahmen umsetzen, um die explodierten Mietpreise einzufangen. Die Mietpreisbremse muss sofort überarbeitet werden. Schlupflöcher wie z.B. für möblierte Wohnungen treffen Studierende überproportional. Wir brauchen ein Instrument, das Mietpreise nicht nur bremst, sondern senkt. Zu lange wurde das Geschäft mit dem Grundbedürfnis Wohnen zu wenig reguliert.“
Studierende besonders unter Druck
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